Ankara – historisch, politisch und geografisch bedeutsam

Ankara blickt auf eine bewegte Vergangenheit zurück: Die heutige Hauptstadt war ein wichtiger Kommandopunkt im türkischen Unabhängigkeitskrieg.

Ankara, die Hauptstadt der Türkei

Ankara ist die Hauptstadt der Türkei. Die Stadt hat eine besondere historische, geografische und politische Bedeutung für die türkische Bevölkerung. Seit Beginn des Unabhängigkeitskrieges war Ankara ein Kommandopunkt der Kämpfe und der türkischen Revolution. Daher ist es keine Überraschung gewesen, als die Stadt zum Zentrum dieser neuen Republik wurde.

Ankaras Stellenwert im Unabhängigkeitskrieg

Am 27. Dezember 1919 kam Atatürk zusammen mit anderen Kommandeuren des türkischen Unabhängigkeitskrieges nach Ankara, um mit der Planung von Schlachten und Revolutionen zu beginnen. Damals war Ankara eine kleine Stadt, die keinerlei landwirtschaftlichen oder industriellen Wert besaß. Für das Kommandozentrum war Ankara eine ausgezeichnete Wahl, denn es war strategisch äußerst wichtig mitten in Anatolien zu sein.

Nach dem Ende des Unabhängigkeitskrieges und mit der Gründung der Türkischen Republik wurde in Ankara die erste, türkische Große Nationalversammlung gegründet. Drei Jahre später, am 13. Oktober 1923, wurde Ankara offiziell zur Hauptstadt.

Ankara wurde zum Symbol der Gründung der Türkei. In Ankara zeugen historische Bauwerke von der Gründungszeit der Republik. Der erste Tagungsort des Parlaments ist heute ein Museum, das den Befreiungskrieg thematisiert. Atatürks Mausoleum – Anıtkabir – befindet sich ebenfalls in Ankara. Im Ulus-Viertel stehen zahlreiche, alte Gebäude und Museen, die sich mit der Geschichte der Republik befassen.

Ein weiterer Rückblick in die Geschichte

Ankara besitzt einen vorteilhaften Standort. Bereits vor dem Unabhängigkeitskrieg, war es ein Ansiedlungsort etlicher Zivilisationen, einschließlich des Römischen und Byzantinischen Reiches. Die Burg von Ankara existierte schon zu Zeiten der Galater. Sowohl die Römer als auch Byzantiner restaurierten die Festung und hinterließen ihre sichtbaren, architektonischen Spuren für die Nachwelt. Als die Seldschuken die Festungsanlage übernahmen, versahen sie das Bauwerk mit ihrem eigenen Architekturstil.

Die populärste Zivilisation, die sich in Ankara niederließ, sind die Hethiter. Im Herzen der Stadt in Sıhhiye befindet sich ein Standbild der Hethitischen Sonne. Den Legenden zufolge geht die Gründung Ankaras jedoch auf den berühmten, phrygischen König Midas zurück. Er nannte die Stadt Ancyra, das bedeutet Anker. Berühmtheit erlangte die Stadt durch die Hethiter, die sie in Ankuwa umbenannten.

Das historische Ankara

Vom Ulus-Viertel bis zur Ankara-Burg sieht man interessante Gebäude, Hamams, Gasthäuser und Wohnhäuser von den alten Zivilisationen, die hier einst lebten. In der anatolischen Geschichte hat Ankara einen sehr hohen Kulturwert; unzählige Artefakte beherbergt das Museum der anatolischen Zivilisationen. Das Ethnografische Museum ist das erste Museum, das in der Türkei errichtet wurde. Es stellt u.a. Artefakte aus der mulimischen Ära der Türken aus – die Ausstellungsstücke wurden von den Bürgern gespendet.

Neben dem geschichtlichen Aspekt, ist Ankara darüber hinaus für seine üppige Küche bekannt. Getreide und Fleisch gehören zu den wichtigsten Lebensmitteln in der lokalen Küche. Außerdem gibt es in der Hauptstadt schöne Parkanlagen, Erholungsgebiete sowie Kunsthandwerk. Katzen sowie Ziegen verbindet man ebenfalls mit der Hauptstadt Ankara.

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